CISV

CISV (Children's International Summer Villages) ist ein Verein, der sich bemüht, durch treffen verschiedener Kulturen Freundschaften zu schließen und Vorurteile zu verhindern. Der Verein wurde nach dem 2. Weltkrieg von einer Amerikanerin gegründet, die das Ziel verfolgte, internationale Freundschaften zu schaffen und dadurch einen neuen "Superkrieg" zu verhindern. Dabei geht es darum, das man im Sommer, wenn man 11 Jahre alt ist, einen Austausch in ein anderes Land macht, dort für einen Monat in einem sogennanten "Village" lebt, dort gleichaltrige Kinder aus anderen Ländern trifft, ihre Kultur kennen lernt, und möglichst enge Freundschaften schließt. Man hat die möglichkeiten:

Im eigenen Land zu bleiben,

In Europa zu bleiben,

oder Irgendwo auf der Welt zu landen.

Die Kosten liegen zwischen 400- und 1000 Euro. Entschieden, in welches Land man kommt, wird dann, wenn an angekreutzt hat in welchen "Bereich" man landen möchte, per Losverfahren. Auch Austausche werden Angeboten.

 

Hierzu Auszüge aus der Homepage:

 

 

Village
für Elfjährige

Delegationen aus bis zu zwölf verschiedenen Ländern kommen in das vierwöchige CISV Kindercamp (Unterbringung in Häusern). Eine Delegation setzt sich aus je zwei elfjähngen Mädchen und Jungen sowie einem/er erwachsenen Begleiter/in (mindestens 21 Jahre) zusammen. Unterstützend gibt es in jedem Camp sechs Junior Councellors im Alter von 16 bis 17 Jahren, sie sind die Mittler zwischen den Kindern und den Erwachsenen. Drei bis sechs Erwachsene bilden die Campleitung (Staff), sie sind mindestens 21 Jahre, einer von ihnen ist mindestens 25 Jahre alt. Die offizielle Sprache eines Kindercamps ist Englisch.

Die Villages haben als Ziel, internationale Freundschaften und interkulturelle Kommunikation sowie ein friedfertiges Miteinander zu fördern. So erleben die Kinder spielerisch, dass sie trotz nationaler und kultureller Unterschiede in einer immer stärker vernetzten Welt Vieles gemeinsam haben.

Die Vorbereitung auf ein Kindercamp beginnt bereits zu Hause. Kinder und Begleiter/in lernen sich einige Monate vor dem Camp kennen und bereiten sich auf den Campaufenthalt intensiv vor. Sie treffen sich außerdem zu einem gemeinsamen Vor- und Nachbereitungswochenende mit allen anderen Delegationen der jeweiligen Heimatstadt.




Youth Meeting


für Elf- bis Fünfundzwanzigjährige

Das Youth Meeting ist eine internationale Aktivität für 11- bis 25jährige CISVer. Es findet in der Oster- oder Weihnachtszeit statt und dauert in der Regel 10 Tage. Auch dieses Programm steht unter einem Thema, beispielsweise Menschenrechte, Umweltschutz oder die Europäische Integration. Diese Themen werden im Vorfeld intensiv vorbereitet. Kinder im Alter bis 15 Jahre reisen in unterschiedlich großen Gruppen mit einerim mindestens 21-jährigen Begleiter/in. Jugendliche über 15 Jahre reisen allein.

Das Youth Meeting dient vor allem dazu, bestehende Freundschaften in den kurzen Schulferien aufzufrischen und neue Kontakte zu knüpfen.

Youth Meetings und sämtliche anderen CISV-Programme und -Aktivitäten sind stets offen für 'Neueinsteiger/innen'.

 

Interchange
für Zwölf- bis Fünfzehnjährige

Beim CISV-Austausch kommen jeweils zehn Jugendliche und ein bis zwei erwachsene Begleiter/innen mit einer CISV-Gruppe aus einem anderen Land zusammen. Jeder Teilnehmer/in hat einen Partner/in und lebt im Gastland in dessen Familie.

Während des gesamten Austausches finden gemeinsame Aktivitäten und Unternehmungen beider Gruppen statt. Das Programm wird vor der Reise von Teilnehmer/innen, Begleiter/innen und Eltern intensiv vorbereitet.

Die Austauschprogramme werden jährlich für Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren angeboten. Je nach Alter und Reiseziel gibt es folgende Möglichkeiten: Aufteilung nach Alter: Programme für 12- bis 13jährige, 13- bis 14jährige und 14- bis 15jährige Jugendliche. Aufteilung nach Zeit: Programme innerhalb eines Jahres - normalerweise 2 plus 2 Wochen. Programme innerhalb von zwei Jahren - normalerweise 4 plus 4 Wochen.

Beim CISV Austausch ist die aktive Mitarbeit der Familien besonders gefragt. Jeder leistet so einen großen Beitrag zum besseren Verständnis anderer Lebensformen und Kulturen.



Summer Camp


für Dreizehn- bis Fünfzehnjährige

Das Summercamp ist ein dreiwöchiges Camp für 13- und 14- bzw. für l5jährige Jugendliche. Es steht jeweils unter einem bestimmten Thema. Auch hier nehmen Delegationen, bestehend aus einer bestimmten Anzahl von Mädchen und Jungen des gleichen Jahrgangs und einem/r erwachsenen Begleiter/in, teil. Der Begleiter/die Begleiterin hat die Aufgabe, die Jugendlichen zum Entwickeln selbständiger Ideen zum Campthema anzuregen, die sie dann eigenverantwortlich in Aktivitäten umsetzen.

Die Campleitung besteht aus 3 bis 6 jungen Erwachsenen. Sie bereiten auch die Themenaktivitäten vor.

Die Ziele von Summercamps sind die Bildung internationaler Freundschaften und die Förderung des Verständnisses zum besseren Umgang mit kulturellen Unterschieden.

 

Seminarcamp
für Siebzehn- und Achtzehnjährige

Das Seminarcamp ist ein internationales, dreiwöchiges Programm für 17- und 18jährige Jugendliche. Es wird von den 20 bis 30 Teilnehmer/innen und fünf internationalen Leiter/innen gemeinsam gestaltet.

Wer den Austausch von Meinungen und Erfahrungen mag, gerne über aktuelle Themen diskutiert und das Zusammenleben mit Menschen verschiedener Kulturen kennenlernen will, ist im Seminarcamp richtig aufgehoben. Hier sind Eigenverantwortlichkeit und Toleranz gefordert, aber auch Kreativität und Humor.

Hauptprogrammteil des Seminarcamps sind Diskussionen und Simulationen, aber auch jede Menge Spaß. Zusammenleben im Seminarcamp zu praktizieren heißt, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen anderer Nationen kennenzulernen. Die Teilnehmer/innen machen gemeinsam Erfahrungen, die sie für ein ganzes Leben prägen.



International People's Project (IPP)
für Neunzehnjährige und älter

Das International People's Project (IPP) ist eine Aktivität, die allen ab 19 Jahren die Möglichkeit gibt, an einem Programm des CISV teilzunehmen.

Ein IPP soll während der gesamten Zeit ein Thema haben, mit dem die Teilnehmer sich während der Dauer des Camps auseinandersetzen. Die eingeladenen Nationen kommen als Delegationen, um sich schon vor dem Camp als Gruppe mit der Thematik auseinandersetzen zu können. Ziel des IPP's ist es, daß sich Menschen aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam mit einer Problematik der menschlichen Gesellschaft bzw. unsere Planeten beschäftigen.

Durch den internationalen Vergleich sollen sie ein möglichst umfassendes Bild davon bekommen.

Weiterhin gibt das IPP dem CISV die Möglichkeit, sich mehr der Öffentlichkeit zu zeigen und mit anderen Organisationen und kommunalen Organen zusammenzuarbeiten.

 


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